Egon der Schreckliche mutiert wieder einmal zum Derbyhelden

————–H.-P. Nosbüsch——-E. Gansen————–
C. Scheer——————————————-C. Lacher
—————-T.Thielen———-E. Fuchs——————–
————————-C. Fuchs——————————-
—A.Roth—————————————-F. Lohmar—
————————-M. Masselter—————————
————————M. Scholtes——————————-

Die glorreichen Derbytage gehen weiter. Nachdem die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag die Koosbüscher mit einem fulminanten 4:2 Heimsieg wieder zurück auf ihren Hügel geschickt hatte, wollte die zweite Mannschaft diese perfekte Vorlage natürlich mit einem Sieg im Feindesland vergolden.
Gleich auf vier Positionen musste Trainer Josef Scholtes seine Mannschaft im Gegensatz zur 2:1 Niederlage aus der Vorwoche verändern. Für den Rot-Sünder Sascha Thielen, der für die Zurschaustellung seiner Torwartkünste im letzten Spiel frühzeitig den Platz verlassen musste, rückte Michael Masselter auf die Libero-Position.
Im Mittelfeld gab es gleich drei Änderungen. Der schnelle Christian Scheer sollte über die Außen Druck machen und den Koosbüschern Knoten in die Beine spielen, während Thomas Thielen und Edmund Fuchs das Spiel aus der Zentrale heraus dirigieren und an sich reißen sollten.

Gleich von Beginn an zeigte die zweite Mannschaft viel Leidenschaft und Engagement. Der Ball rollte sehr schön über mehrere Stationen und so musste der Gegner gerade in der Anfangsphase viel laufen. Die angedachte Taktik von Josef Scholtes ging bis dato sehr gut auf. So war es auch kein Wunder, dass sich unseren Stürmern dicke Chancen zur Führung boten. Doch weder Egon Gansen aus zentraler Position noch Hans-Peter Nosbüsch nach einem schönen Schuss aus der Drehung wollte der hochverdiente Führungstreffer gelingen.
In der 31. Minute platzte dann schließlich doch der Knoten. In der Koosbüscher Abwehr entstand eine große Unordnung und niemand konnte den Ball entscheidend klären. Ein solcher missglückter Versuch landete schließlich genau vor den Füßen unseres Top-Scorers Egon, der sich eine solche Einladung natürlich nicht entgehen lässt. Eiskalt netzte er zur 1:0 Führung ein. Die vielen mitgereisten Auswärtsfans verwandelten die Außenlinie zu einer Freudenfeier und die Stimmung war grenzenlos.
Doch sollte dies nur der Anfang sein. Nach dem Anstoß der gegnerischen Mannschaft konnten wir uns den Ball beinahe sofort zurückerobern und Christian Scheer wurde an der linken Außenlinie lang geschickt. Mit einer maßgeschneiderten Flanke auf Egon Gansen, der den Torhüter mit einem wuchtigen Kopfball in alter Weißer-Feder-Manier überlisten konnte, schraubten wir das Ergebnis auf 2:0 hoch.
Mit dieser vermeintlich sicheren Führung im Rücken ließen wir es nun etwas ruhiger angehen. Die Koosbüscher konnten zwar etwas mehr Ballbesitz daraus gewinnen als noch in den ersten 30 Minuten, doch etwas wirklich zählbares kam dabei nicht heraus.
Bis in der 38. Minute ein vermeintliches Foulspiel gegen uns gepfiffen wurde. Die Torentfernung betrug etwa 30 Meter aus zentraler Position. Bis heute weiß der Autor dieses Berichts nicht, was in diesem Moment in Torwart Marcel Scholtes vorgegangen ist. Bei dem eigentlich relativ harmlosen Freistoß, der über die Mauer hinweg aufs Tor geschossen wurde, verschätzte er sich maßlos, sodass der Ball direkt zwischen ihm und dem Pfosten im Tor einschlug.
Doch Mund abputzen und weiter machen musste die Devise lauten und so ging man mit dieser knappen 2:1 Führung und diesem dummen Gegentor in die Pause. Man hatte rund 40 Minuten ein gutes Spiel mit vielen gelungenen Kombinationen gezeigt und dem Gegner eigentlich kaum Platz zum spielen gelassen. Wenn man an diese Leistung anknüpfen könnte, würde man dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch und es entstand auch auf dem Platz diese Debyatmosphäre, für die jeder Fußballer dieses Spiel liebt. Bissige und rassige Zweikämpfe und viele Torraumszenen kennzeichneten diesen Spielabschnitt.
In der 60. Minute konnte ein gegnerischer Stürmer aus halblinker Position in den Strafraum eindringen und kam zum Abschluss. Diesen guten Schuss konnte Torwart Scholtes noch gerade so mit den Fingerspitzen gegen die Latte abwehren, und der Ball konnte schließlich aus dem 16er geklärt werden.
Keine 5 Minuten später gelang es den Koosbüschern einen Stürmer in stark abseits-verdächtiger Position frei anzsupielen, sodass dieser alleine auf den Torwart zulaufen konnte. Doch mit einer starken Reaktion konnte dieser das 1-gegen-1-Duell für sich entscheiden und ließ sich auch nicht vom pöbelnden Koosbüscher Anhang hinter seinem Tor aus der Ruhe bringen.
Erst der eingewechselte Sascha Marx konnte in der 70. Minute für eine gehörige Portion Sicherheit sorgen, als er nach wunderschönen TT-Flanke einfach richtig stand und der Ball von ihm ins Tor prallte. Da muss ein Stürmer einfach stehen.
Langsam fanden wir auch wieder zu unserem guten Spiel zurück und wollten uns mit einem 3:1 noch nicht zufrieden geben. So blieben wir auch weiterhin gefährlich und Angriffe, egal ob sie von außen oder durch die Mitte vorgetragen wurden, durften das Prädikat „schön gespielt“ für sich beanspruchen. Die Defensive des Gegners kam mit dieser forschen Spielweise überhaupt nicht zurecht, sodass wieder ein individueller Fehler zu einem Tor führte. Wieder bekam die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus und wieder war es Egon Gansen, der daraus Kapital schlagen konnte und den freilaufenden Thomas Thielen bedienen konnte. Dieser schloss das Kapitel Derbywoche in der 79. Minute dann mit einem herrlichen Rechtsschuss unhaltbar aus dem Hintergrund zum 4:1 ab.

Als schließlich der Schlusspfiff ertönte, war klar: Wir ham den Derbysieg! So konnten wir innerhalb von 4 Tagen 6 Punkte gegen den verhassten Nachbarn holen und klar aufzeigen, wer die Nummer 1 im Gebiet ist!

————–H.-P. Nosbüsch——-E. Gansen————–
C. Scheer——————————————-C. Lacher
—————-L. Pauli———-M. Wagner—————–
————————-C. Fuchs——————————-
—A.Roth—————————————-F. Lohmar—
————————-S. Thielen——————————
————————M. Scholtes—————————–

Nach den beiden Testspielniederlagen auswärts gegen Kruchten und Ferschweiler (0:1 und 1:3) an den beiden vergangenen Wochenenden stand heute das nächste schwere Spiel auf fremden Terrain an. Der Gegner war die dritte Mannschaft vom Tabellennachbarn aus Burbach, die Trainer Scholtes als sehr spielstarke und möglicherweise mit stärksten verbleibenden Gegner der Rückrunde einschätzte.
Personell konnte unser alter Trainerhaudegen wieder beinahe aus den Vollen und bekam mit Michael Wagner sogar einen Spieler aus der ersten Mannschaft dazu, der nach Verletzungspause wieder Spielpraxis sammeln sollte.
Trotz der Tatsache, dass wir als Auswärtsmannschaft anreisten und die Zielsetzung von Josef Scholtes vor dem Spiel lediglich war, nicht zu verlieren, schickte er eine auf dem Papier eher offensiv eingestellte Mannschaft aufs Feld.
Der verletzte Winfried Heinen wurde durch Marcel Scholtes ersetzt, dessen Position in der Abwehr schließlich Florian Lohmar übernahm.
Auch auf der Bank war geballte Qualität für jeden Mannschaftsteil vorhanden. Sascha Marx, Michael Endres und Alfred Jahndel standen bereit und hielten Josef Scholtes viele mögliche taktische Optionen offen.
Auch der Gegner aus Burbach war eher offensiv eingestellt, wollte er doch um jedne Preis am Tabellennachbar (1 Punkt Vorsprung) vorbeiziehen.
So wunderte es nicht, dass sich gleich zu Beginn ein recht schnelles Spiel einstellte, welches sich zu einem offenen Schlagabtausch auf hartem Ascheboden entwickeln sollte.
Die Gastgeber wollten gleich von Anfang an tonangebend sein und ließen uns vor allem in der ersten halben Stunde in der Hintermannschaft kaum Zeit zu verschnaufen. Die Angriffswellen des Gegners rollten ein ums andere Mal auf das Tor von M. Scholtes zu, doch die Abwehr konnte gefährlichere Sitauationen zumeist entschärfen oder zur Ecke abwehren.
Aus den vielen Eckstößen der ersten halben Stunde konnten die Burbacher jedoch kein Kapital schlagen, fanden sie zumeist im Kopf oder Fuß eines Utscheiders ihren Meister.
Fand dann schließlich doch ein Ball einen Weg durch die Reihen der Abwehr, so konnten die Schüsse oder Hereingaben vom, anfangs noch etwas unsicher agierenden, Torwart Scholtes geklärt und entschärft werden.
Nachdem wir diese Drangphase des Gegners gut überstanden hatten, zeigten auch wir eine recht ansprechende Leistung im Spiel nach vorne. Der Ball rollte schnell nach vorne und über mehrere Stationen zeigte sich die Pass- und Ballsicherheit der kreativen Mittelfeldleute.
Die beiden Flügelspieler unserer Mannschaft schalteten sich immer wieder intensiv ins Spielgeschehen ein und konnten sich ein ums andere Mal gut durchsetzen und den Flankenball nach innen bringen.
Die aus diesen schönen Situationen entstandenen Torchancen konnten jedoch leider nicht genutzt werden, so setzte beispielsweise Egon kurz vor der Halbzeit einen wuchtigen Kopfball aufs Lattenkreuz.
In seiner Halbzeitansprache monierte Josef Scholtes noch, die Unterlegenheit in der ersten halben Stunde und viele leicht hergeschenkte Bälle, hob jedoch auch die Leistungssteigerung und den großen Einsatzwillen vor allem in der letzten Viertelstunde lobend hervor.

Unverändert kamen beide Mannschaften schließlich aus der Kabine und wir machten genau dort weiter, wo wir am Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Wir ließen den Ball über mehrere Stationen gut durchs Mittelfeld laufen und schnell entwickelte sich eine optische Dominanz auf dem Feld. Jedoch wollten diese schönen Kombinationen noch nicht in größere Tormöglichkeiten fruchten.
So brachte Trainer Scholtes in der 55. Minute den Doppeltorschützen Sascha Marx aus dem 3:0-Hinspielerfolg um den Druck in der Offensive zu erhöhen und Alfred Jahndel für den angeschlagenen und zudem gelb-vorbelasteten Florian Lohmar.
Fips gab gleich die Marschrichtung vor, was den Einsatz angeht, als er sich keine 5 Minuten nach seiner Einwechslung die gelbe Karte abholte. Auch Sascha Marx war direkt gut eingebunden in die offensiven Bemühungen und zeigte den gegenerischen Abwehrspielern mit seiner Dribbelstärke ihre Grenzen auf.
Bald kamen wir auch zu einigen hochkarätigen Chancen, die jedoch vom stark aufspielenden Heimtorwart entschärft werden konnten. So scheiterte Lothar aus halbrechter Position im 16er am Torwart und Egon mit einem guten Kopfball nach einer Ecke.
Verbissen mühten wir uns, den Auswärtssieg einfahren zu können und kämpften um jeden Meter.
Wir hatten jedoch auch Pech, als der ansonsten starke und souveräne Schiedsrichter einen klaren Elfmeter an Sascha Marx nicht geben wollte und das Spiel weiterlaufen ließ.
Die Burbacher konnten sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien, waren in ihren wenigen Offensivaktionen jedoch auch gefährlich und zielgerichtet. Doch ihre Stürmer fanden in den stark aufspielenden Abwehrspielern ihren Meister. Als in der 70. Minute ein gegnerischer Stürmer doch seinem Bewacher entkommen konnte und allein aufs Tor zulief konnte Torwart Scholtes den Ball jedoch noch durch frühzeitiges Herauslaufen klären.
Als nur noch 10 Minuten zu spielen waren, rief Josef neue taktische Instruktionen aufs Feld.
Er beorderte Christian Scheer weiter nach vorne, damit er sich durch seine Schnelligkeit im Strafraum durchsetzen konnte.
Als dieser in der 85. Minute wieder einmal zu einem seiner schnellen Läufe ansetzte und in den gegnerischen 16er eindringen konnte, ließ er sich nur noch durch ein Foulspiel stoppen und diesmal gab der Unparteiische den berechtigten und fälligen Strafstoß.
Der eingewechselte Sascha Marx hielt dem Druck stand und verwandelte den Elfmeter eiskalt.
Kurz vor Schluss also doch noch die verdiente Führung.
Das letzte Aufbäumen der Burbacher konnte schließlich auch nicht mehr die Wende bringen. Fips hatte sogar noch die Führung auf dem Fuß als er von der Mittellinie den gegnerischen Abstoß direkt volley zurückbeorderte, das Tor jedoch um ein knappes Stück verfehlte.

Unterm Strich steht ein verdienter Dreier, da wir das Spiel eine Stunde lang beherrschen konnten und die Burbacher zumeist in der Defensive binden konnten, welche in der zweiten Halbzeit keine nennenswerten Strafraumszenen mehr hatten und auch in ihrer guten ersten halben Stunde nicht zielgerichtet genug waren, um ein Tor zu erzielen.

Nächste Woche steht uns dann ein schweres Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Neidenbach bevor, gegen die wir uns allerdings mit ähnlich guten Leistung wie heute nicht verstecken müssen, sondern wieder mutig und engagiert unser Spiel durchziehen müssen.

Wetterbedingt musste unser drittes Heimspiel hintereinander dieses Mal wieder in Mettendorf stattfinden. Da am letzten Wochenende trotz 2 Versuchen kein Sieg auf dem Rasen errungen werden konnte, hatte man diesmal die Chance, es auf der roten Erde besser zu machen.
Dass der Gegner Lambertsberg jedoch keine Laufkundschaft sein würde, war jedem klar. Erschwerend hinzu kam dann auch noch, dass das Spiel der Lambertsberger Zweiten der schlechten Witterung wegen abgesagt worden war.
Trainer Scholtes wechselte die Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel auf zwei Positionen. Ins Tor kehrte Stefan Dietmann zurück, während „Rotsünder“ Florian Lohmar nach abgesessener Strafe wieder auf seine linke Außenbahn zurückkehrte.
Kompakt und aus einer sicheren Defensive heraus wollte man das Spiel gegen eine offensivstarke Mannschaft angehen und mit schnellen und gezielten Vorstößen für Gefahr sorgen.
Das Spiel war daher auch nichts für Fußballfeinschmecker, sondern eher etwas für Taktikfreaks. Die Systeme beider Mannschaften neutralisierten sich quasi und auch unsere Abwehr ließ den schnellen Stürmern keinen großen Raum zu Kombinationen und Vorstößen. Echte und klare Torchancen waren auf beiden Seiten zunächst Mangelware.
Erst ein langer Ball auf Egon "Egonist" Gansen in der 25. Minute vermochte die gegnerische Abwehr ins Schwitzen zu bringen. Leider übersah er in dieser Situation den in der Mitte freistehenden Thomas Thielen und suchte selber den Abschluss. Doch sein Schuss ging knapp am Gehäuse vorbei.
Die Gäste brauchten eine Standartsituation, um etwa 5 Minuten später für Gefahr zu sorgen, nämlich einen Freistoß aus zentraler Position, etwa 10 Meter hinter der Mittellinie.
Die „langen Kerls“ der Gäste waren alle mit nach vorne gekommen und lauerten auf Höhe des 16ers auf die hereinkommende Flanke. Der Schütze brachte den Ball hoch in den 16-Meter-Raum hinein. Zu hoch und zu weit für seine aufgerückten Teamkollegen. Der Ball, lange in der Luft, senkte und senkte sich schließlich, tippte kurz vor dem herauseilenden S. Dietmann auf und sprang von dort aus über ihn ins Tor.
Ein Schock für die Mannschaft. Doch man ließ sich nicht unterkriegen und versuchte weiterhin mit Herzblut und Einsatz dagegen zu halten.
Zu hohen Einsatz legte der Gegner jedoch an den Tag. So wurde zum Beispiel eine klare Tätlichkeit, ein Lambertsberger warf unserem Spieler den Spielball mit voller Absicht ins Gesicht, vom Schiedsrichter lediglich mit gelb bestraft. (obwohl er, nach eigener Aussage, eigentlich garnichts gesehen hatte…)

Nach dem Pausenpfiff wollte Trainer Scholtes mit der Hereinnahme des Jugendspielers Fischer weiter in die Abteilung Attacke investieren. Das System sollte jedoch gleich bleiben. Beide Mannschaften kamen nun zu mehr Torchancen als noch in der ersten Halbzeit. So verpassten etwa die Lambertsberger gleich zweimal ihre Führung auszubauen, als sie frei vor dem Tor auftauchten, mögliche Abseitsentscheidungen seien dabei außer Acht gelassen.
Auch unsere Mannschaft drückte, riss schließlich zwischenzeitlich mehr und mehr das Zepter des Spiels an sich, konnte jedoch nichts Zählbares herausarbeiten.
In der 70. Minute war es schließlich wieder ein Lambertsberger, der mit einer Tätlichkeit auf sich aufmerksam machte und diesmal auch richtigerweise vom Schiedsrichter mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Nun waren wir also auch noch ein Mann mehr und versuchten diese Überlegenheit auszuspielen.
Mitten in diese Druckphase fiel dann der zweite Gegentreffer. Ein Ballverlust im Mittelfeld und die aufgerückte Abwehr konnte den schnellen Konter nicht verhindern, sodass man nun mit zwei Toren im Hintertreffen lag und dies schließlich auch beim Schlusspfiff blieb.

Unser erstes Nachholspiel stand an. Der Tabellensechste begrüßte den Tabellenfünften und das ungemütliche Wetter und die Flutlichtatmosphäre kündigten einen heißen Tanz zwischen zwei Mannschaften an, die beide um den Anschluss nach oben zu kämpfen versuchten.

In der ersten Halbzeit konnte man mit dem hohen Tempo und dem aggressiven Pressing der Gäste aus Fließem zunächst nicht mithalten. Vor allem die schnellen und technisch starken Stürmer machten es der Abwehr heute nicht leicht.
Das Spiel fand in dieser Phase des Spiels beinahe nur in unserer Spielhälfte statt. Jedoch war das Spiel auch, wohl den wegen des Regens eher mauen Platzverhältnissen geschuldeten, von vielen Stockfehlern und Ballverlusten geprägt.
Gefährlich wurde es immer dann, wenn ein Fließemer seiner Deckung entkommen konnte und aufs Tor zumarschieren konnte. So auch in der 20. Minute. Marcel Scholtes konnte seinen Gegner nach einem Laufduell nicht mehr entscheidend genug am Flanken stören, welche dann auch postwendend vom anderen Stürmer, Sieger im Duell gegen Fuchs, ins Tor versenkt werden konnte.
Wir spielten nun etwas mutiger auf und entdeckten die Schwachstelle in der Abwehr des Gegners. Über unsere Außen konnten wir den Ball immer wieder in den gegnerischen Strafraum bringen, was jedoch bis zur 41. Minute noch nicht entscheidend genug genutzt werden konnte. Die Flanke von Mähdi Hussein konnte Mätthi Scholtes mit einem perfekt platzierten Kopfball schließlich verwerten und zum 1:1 treffen.
Doch noch vor Halbzeitpfiff fand ein langer Ball aus dem Mittelfeld seinen Abnehmer, der schließlich den Ball am herausstürmenden Torwart Stefan Dietmann vorbeilegen und zum 2:1-Pausenstand treffen konnte.
Bei dieser Aktion wurde er unbeabsichtigt von Dietmann am Bein getroffen und musste schließlich ausgewechselt werden.
Die zweite Halbzeit war nun ausgeglichener. Unsere Mannschaft fand besser ins Spiel und konnte nun mehr Ballbesitz als in der ersten Hälfte verbuchen.
So war es Egon Gansen, der mit einem schönen Rechtsschuss aus halbrechter Position den Ball im gegnerischen Tor versenken konnte.
Doch direkt im Gegenzug an unseren Ausgleich gelang es den Fließemern erneut, in Führung zu gehen.
Von diesem erneuten Rückschlag zeigten wir uns aber zunächst unbeeindruckt und kamen schließlich nach einer Ecke in der 61. von M. Hussein durch den in der Mitte lauernden E. Gansen erneut zurück.
Das Spiel schien nun auf der Kippe zu stehen. Nun waren wir die spielende Mannschaft und die Fließemer waren auf Konter aus.
Diese, wenn auch nicht viele, waren jedoch immer wieder gefährlich und so mussten wir erneut einem Rückstand hinterherlaufen, nachdem der Flankenlauf eines gegnerischen Spielers ungehindert seine Vollendung in einer punktgenauen Flanke auf den Kopf des Stürmers fand.
Um wenigstens noch einen Punkt, der nach dem Verlauf der zweiten Halbzeit auch nicht mehr unverdient gewesen wäre, aufmachen mussten, kassierten wir nun auch noch das fünfte Gegentor an diesem Abend durch einen berechtigten Strafstoß.

Auch im zweiten Heimspiel hintereinander gelang es unserer Mannschaft nicht, die durchaus ansprechende Leistung in drei Punkte umzumünzen.
Gleich auf drei Positionen wechselte Trainer Scholtes die Mannschaft vom Freitag aus und rotierte neben dem ehrgeizigen Verteidiger Roth auch die beiden erfahrenen Haudegen Heinen und E. Fuchs in die Mannschaft.
Das Spiel fand auf nassem und tiefem Rasen statt und so mussten sich die Zuschauer wohl eher auf ein Kampfspiel einstellen.
Gleich zu Beginn hätten die Veränderungen des Taktikfuchses beinahe Früchte getragen. Ein wunderschöner Spielzug, nach Balleroberung in der Zentrale fand der Ball nach mehreren Ballstafetten den auf dem Flügel startenden Egon Gansen, der eine maßgeschneiderte Flanke auf Hans-Peter „Schokko“ Nosbüschs Fuß schlagen konnte. Mit vollem Risiko nahm Schokko den Ball mit seiner starken linken Klebe aus der Luft und verfehlte das Ziel nur knapp.
Das anschließende Raunen im „Utscheider Stadion“ wurde jedoch durch Trainer Scholtes unterbrochen, der lauthals mit der Chancenverwertung haderte.
Nur kurz darauf, in der 10. Minute, konnte Thomas Thielen, heute aufgrund seiner ihm vom Trainer bescheinigten Schnelligkeit auf der linken Außenbahn eingesetzt, nahe am Strafraum den Ball behaupten und ihn halbhoch auf den aufgerückten Carsten Fuchs zurückspielen.
Dieser fasste sich schließlich ein Herz und hielt einfach mal drauf. Sein Schuss, einer Bogenlampe gleich, knalle zunächst gegen die Latte, ehe er unter kräftiger Mithilfe des Gästetorwarts doch noch den Weg ins Tor fand. Bisher ist noch ungeklärt, wem dieses Tor nun zuzuschreiben ist…
Unsere Mannschaft ließ sich nun etwas weiter zurückdrängen und die Karlshausener, immerhin mit der Ambition, heute Tabellenführer werden zu können, starteten mehrer Angriffe.
Diese konnten jedoch von unserer Abwehr meist effektiv zurückgewehrt werden. Doch in der 30. Minute setzte ein Karlshausener zum Sturmlauf an und konnte mit seinem Dribling gleich drei Gegenspieler vernaschen, ehe er unhaltbar zum 1:1 einnetzen konnte.
Das Spiel war nun wieder völlig offen und beide Mannschaften warfen hohen Einsatz und Kampfgeist in die Waagschale. Ein leichtes Ballbesitzplus für unsere Mannschaft konnte jedoch nicht über die mangelnden Torchancen hinwegtäuschen.
Schließlich kam es kurz vor Halbzeitpfiff zu einer Schrecksekunde. Torwart Heinen, bisher souverän und große Sicherheit ausstrahlend, krachte mit einem gegnerischen Stürmer zusammen und musste schließlich verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Trainer Josef Scholtes musste nun umstellen. Abwehrspieler M. Scholtes wurde ins Tor gestellt und Michael Endres feierte nach mehrwöchiger Verletzungspause sein Comeback.

Nach Wiederanpfiff konnten wir dem Spiel mehr und mehr unseren Stempel aufdrücken und die Karlshausener zurückdrängen.
Unseren vielen Chancen standen ein paar der Karlshausener entgegen, die jedoch entweder von der starken Abwehr oder dem wachsamen Keeper Scholtes (ohne Oli Mütze) abgefangen und in Tempogegenstöße unserer Mannschaft umgewandelt werden konnten.
Leider konnten wir unsere zahlreichen Chancen zunächst nicht in ein Tor umwandeln, bis schließlich Matthias Scholtes in der 65. Minute im gegnerischen Strafraum unfair zu Fall gebrachte wurde.
Den fälligen Elfmeter konnte Egon Gansen mit seinem neunten Tor im neunten Spiel schließlich sicher verwandeln.
Auch nach dem Führungstreffer spielten wir weiterhin nach vorne und versuchten, die Entscheidung zu erzwingen.
Als die Islek-Elf schließlich in der 75. Minute einen Freistoß im Halbfeld zugesprochen bekam, war man einen Moment nicht aufmerksam genug. Die halbhoch hereingeschlagene Flanke fand schließlich im Kopf eines gegnerischen Stürmers einen dankbaren Abnehmer, der seinem Bewacher entkommen war und schließlich nur noch am herausstürmenden Scholtes vorbei ins Tor köpfen musste.
Nach diesem unverdienten Ausgleich schließlich boten sich uns noch zwei weitere aussichtsreiche Chancen, doch schlussendlich mussten wir uns mit diesem einen Punkt zufrieden geben.

Nach nur 1 Punkt aus den letzten beiden Spielen müssen wir unsere Ambitionen, uns im oberen Tabellendrittel festzuspielen, vorerst vergessen und mit möglichst voller Punkteausbeute aus den letzten beiden Spielen des Jahres den Abstand zum unteren Mittelfeld wieder zu vergrößeren.

An einem eisig kalten Sonntagmittag mussten wir um halb 1 in Philippsweiler zum Spiel der dritten Mannschaft aus Ringhuscheid/Ammeldingen.
Das Spiel verlief anfangs ziemlich ausgeglichen und befand sich zu meist im mittleren Bereich des Spielfeldes ab.

Durch einen glücklichen Angriff der Gastgeber konnte diese mit 1-0 und führen gehen. Das Spiel verlief sich anschließend wieder im Mittelfeld. Lange hohe Bälle sollten auf beiden Seiten zum Erfolg führen. Allerdings führte es nicht zum erhofften Erfolg. Erst der ebenso glückliche fallende Ausgleich von Egon "Ravanelli" Gansen sorgte bei unserem Coach Josef Scholtes für eine angenehme Miene.

Dieser Ausgleich wurde aber durch einen mehr als glücklichen und mehr als unnötigen Treffer der Ringhuscheider egalisiert. Durch einen Freistoßtreffer aus ca. 30 Meter Torentfernung, wurde ein Stellungsfehler unseres sonst gut haltenden Aushilfstorhüters eiskalt bestraft. Mit diesem Rückstand mussten wir dann auch in die Pause gehen.

Nach der Pause "peitschen" uns unsere wenigen Fans, trotz spielfrei der ersten Mannschaft,  immer wieder zum Tor des Gegners. Leider versagten uns dort die Nerven und wir konnten nicht den verdienten Ausgleich erzielen. Durch einen Konter wurden wir dann für unsere nicht genutzten Chancen zum 1-3 bitter bestraft. Wir nahmen das Tor hin und spielten weiter auf das gegnerische Tor und kamen wieder zu unseren Chancen. Der zur Halbzeit eingewechselte Thomas Thielen konnte nach der Hereingabe von Egon(-ist) Gansen den hoch verdienten Anschlusstreffer zum 2-3 erzielen.

Nun hatten wir weider eine Chance nach der anderen doch leider sollten diese Chancen bis zum Spielende ungenutzt bleiben. Auch eine klare rote Karte beim Gegner konnte uns nicht helfen. In der Schlussminute wurde unsere weitaufgerückte Hintermannschaft mit einem Konter zum 4-2 Endstand bestraft.

Gut gespielt, leider die Tore vergessen die Tore zu schießen!

Das Spiel auf dem Daleidener Hartplatz stand wieder einmal unter dem Zeichen unserer großen Verletzungssorgen. Chef-Trainer Josef Scholtes musste auch dieses Mal mehrere Ausfälle kompensieren.
Als Lichtblick ist die Rückkehr des nach langer Verletzungspause wieder genesenen Außenbahnspezialisten Martin Fandel, der am Sonntag zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen konnte und so den 13-Mann Kader komplettierte.
Trainer Scholtes musste die gegen Körperich siegreiche Elf auf 2 Positionen verändern. Für den in den letzten Wochen stark haltenden Oliver Fuchs stand Winfried Heinen zwischen den Pfosten und Sascha Marx rückte für Sebastian Mosbacher neben Mathias Scholtes in die Doppel-6, da beide wieder im Kader der ersten Mannschaft standen.
So agierten wir wie gewohnt aus einem kompakten 4-4-2 gegen die offensiv starken Dasburger, die bisher immerhin schon 18 Tore für sich verzeichnen konnten.
Die Anfangsphase des Spiels war gezeichnet von den meist hohen Bällen auf die beiden kopfballstarken Dasburger Stürmer, die diese jedoch, aufgrund der aufmerksamen Verteidiger, nicht wirkungsvoll verwerten konnten.
Charakteristisch dafür kassierten wir das Gegentor nach einer Standartsituation. Die in der 10. Minute hereingeschlagene Ecke konnte nicht weit genug geklärt werden und fand schließlich im Kopf eines gegnerischen Stürmers einen dankbaren Abnehmer.
Infolge dessen entwickelte sich ein offes Spiel. Vor allem Sascha Marx machte der gegnerischen Hintermannschaft mit seinen Dribblings zu schaffen und konnte oft nur mit einem Foulspiel gehalten werden.
Der Ball lief rund bei uns, doch nach mehreren schönen Ballstafetten endete der Spielzug meist mit einem ungenauen Abschluss oder der entscheidende Pass in die Spitze kam nicht an.
Auch die Dasburger, die sich mittlerweile lediglich noch aufs Kontern beschränkten, fanden immer wieder in der sicher stehenden Manndeckung der Hintermannschaft ihren Meister.

Etwa in der 30. Minute gelang es dann Mittelfeldmotor Mathias Scholtes bis zur Grundlinie vorzustoßen und von dort in den gegnerischen 16er einzudringen. Seine präzise flache Hereingabe fand schließlich den Fuß von Egon „Ravanelli“ Gansen, der sich in alter Torjägermanier diese Chance nicht nehmen ließ und zum 1:1 Pausenstand traf.

Trainer Josef Scholtes verlangte von seiner Mannschaft in der Pause aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen und einfacher zu spielen.
Die zweite Halbzeit sollte jedoch nur noch wenig mit spielerischem Glanz zu tun haben. Auf dem staubigen und trockenen Ascheplatz entwickelte sich nun ein wahrer Schlagabtausch. Eine rustikalere Spielweise, vor allem vom Gegner, prägte nun das Geschehen. Auch der Schiedsrichter schien von diesem plötzlichen, vor der ersten Halbzeit durchweg fairen Spiel, beeindruckt und zeigte nach einem absolut fairen Abblocken des Balls durch Sascha Thielen und einer hollywoodreifen Showeinlage des „Gefoulten“ auf den Elfmeterpunkt.
Den unpräzise geschossenen Strafstoß konnte Torwart Heinen noch abwehren, doch beim Nachschuss war er machtlos und so mussten wir erneut einem Rückstand hinterherlaufen.
Das Spiel wurde immer hitziger. Grätschen, Unsportlichkeiten und Zeitspiel waren nun an der Tagesordnung.
Als Mathias Scholtes dann in der Schlussphase der hitzigen Partie im gegnerischen 16er zu Fall kam (auch die Zeitlupe konnte keine genaue Erkenntnis lieferen), zeigte der Schiedsrichter abermals auf den Punkt.
Der etatmäßige Schütze Egon Gansen überließ den fälligen Strafstoß dem stark aufspielenden Sascha Marx, der seine Leistung mit diesem Tor krönen sollte und konnte.
Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis wollten wir nun unbedingt den Sieg, doch ein Tor wollte uns nicht mehr gelingen, sodass es schließlich beim 2:2 blieb.

Am 6. Spieltag konnte unsere zweite Mannschaft den zweiten Sieg der Saison einfahren. Im zweiten Auswärtsspiel hintereinander gelang unserer Mannschaft auf dem Wallendorfer Sportplatz ein verdienter 2:1 (1:0) Auswärtssieg gegen das Tabellenschlusslicht Körperich III.

Trotz einigen verletzungsbedingten Ausfällen gelang es unserem Trainer Josef Scholtes, 14 Mann für das Spiel zusammenzubekommen.
Die Anfangsphase des Spiels war bestimmt durch einige Unsicherheiten in der Körpericher Abwehr, welche aber ungenutzt blieben.
In der 25. Minute fiel dann das mittlerweile verdiente 1:0 für unsere Mannschaft.
Nachdem ein Schussversuch von Mathias Scholtes im gegnerischen Sechszehner noch von der Abwehr geklärt werden konnte, fasste sich Sebastian Mosbacher ein Herz und hämmerte den abgeblockten Ball auf Höhe des Sechszehners einfach mal aufs Tor. Leicht abgefälscht noch, hatte der ansonsten gut aufgelegte Körpericher Torwart keine Chance mehr den Schuss zu halten.
Das Niveau des Spiels sackte nun aber etwas ab. Während die Offensivbemühungen der stärker werdenden Körpericher durch unsere souverän und sicher stehende Abwehr vereitelt werden konnten, fanden unsere Angriffe meist durch Fehlpässe oder ungenauen Abschluss ein Ende.
Für Gefahr im gegnerischen 16er konnten die Freistoßflanken von Sascha Thielen sorgen, etwa durch Sebastian Mosbacher, dessen Kopfball in der 35. Minute jedoch über das Tor ging.

Um die Offensive anzukurbeln wechselte Josef Scholtes zur Pause den quirligen Sascha Marx für Christoph Lacher ein. Außerdem musste Florian Lohmar verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. Für ihn kam Michael Masselter zu seinem Saisondebüt!

Auch die Körpericher kamen mit zwei frischen Kräften aus den Kabinen und wurden bissiger und gefährlicher. Doch ihre Torschüsse fanden entweder im gut aufgelegten Oliver Fuchs ein Ende oder wurden abgeblockt. Für Entlastung konnten immer wieder die schnell vorgetragenen Angriffe über unsere Flügel sorgen, doch etwas Zählbares sprang vorerst noch nicht dabei heraus.

In der 70. Minute gelang es Sascha Marx schließlich mit einem fulminanten Antritt von der Mittellinie aus, in den gegnerischen 16er einzudringen und auf 2:0 zu erhöhen. Für den Gegner reichte es schließlich nur noch zum Anschlusstreffer in der 85. Minute.

Nächste Woche geht es zu Hause gegen den direkten Tabellennachbarn aus Fließem, gegen den ebenfalls gepunktet werden sollte, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Mit 12 Spielern haben wir uns am vergangenen Sonntag auf den Weg nach Neuheilenbach gemacht zum 4. Spiel in dieser Saison.
Gleich zu Beginn konnte Egon Gansen einen Pass vom gegnerischen Torhüter abfangen und alleine aufs Tor laufen. Da der Torhüter ziemlich weit im 16er stand, versuchte Egon es mit einem Lupfer der leicht übers Tor ging.
Danach hatte unser Gegner vorerst mehr vom Spiel und münzte die erste Großchance auch gleich in ein Tor um. Immer wieder waren es die langen Bälle auf die schnellen Stürmer die für Gefahr sorgten aber von unserer Verteidigung und Torwart mehrfach vereitelt wurden. Nach ca. 20 Minuten konnte Neidenbach, aus einer sehr abseitsverdächtigen Position, auf 2-0 nach einem Konter erhöhen.

Medhi und Mathias Scholtes tauschten die Positionen und wir versuchte mehr Sicherheit im Mittelfeld zu erlangen. Jetzt kamen wir immer besser vor das gegnerische Tor, konnten unsere Chancen aber bis zum zurecht gegebenen Handelfmeter nicht nutzen. Egon Gansen verwandelte den Elfmeter wie gewohnt sicher und souverän!
Danach ging es in die schon längst erhoffte Pause. Mit drei angeschlagenen Spieler aber nur einem Auswechselspieler standen wir ziemlich schlecht da und wir mussten daher beim Wechseln rotieren. Ein verletzter ging raus und zwei andere mussten spielen. Trotzdem versuchten wir weiter mit Druck nach vorne zu spielen. Unser Gegner wurde bei unseren Angriffen immer nervöser und zunehmend aggressiver in den Zweikämpfen.
Nach ca. 65. Minuten kam es dann nach einem dummen Foul an unserem 16er zu einer gelb/roten Karte für Neidenbach. Mit 11 gegen 10 versuchten wir  uns vorallem aus dem Spiel unsere Chancen zu erarbeiten.

In der 70. Minute konnte sich Alexander Roth auf der linken Seite durchsetzen und passte den Ball in die Mitte auf Sascha Marx sodass dieser nur noch den Fuß reinhalten musste um das Tor zu erzielen. Kurz vor Ende der Beginn wurde noch ein weiterer Spieler von Neidenbach mit gelb/rot vom Platz verwiesen.

Leider konnten wir trotz unserer Feldüberlegenheit in den restlichen 20 Minuten kein weiteres Tor erzielen.

Am 4. Spieltag gelang unserer zweiten Mannschaft der erste Sieg in der noch jungen Saison. Gegen Burbach III konnte man verdient mit 3-0 (1-0) gewinnen und die hinteren Plätze verlassen.

Mit nochmal 14 gesunden Spielern auf den Platz konnten wir uns schon früh die ersten Chancen herausspielen. Nach 10 Minuten gingen wir dann erfolgreich in Führung. Nach einem Foul nahe dem 16 Meterraum, konnte Thomas Thielen den zugesprochenen Freistoß wunderschön über die Mauer in die linke Ecke zirkeln.

Mit der Führung im Rücken spielten wir weiter nach vorne und ließen, dank unserer guten Defensive, nur wenige Chancen des Gegners zu. Libero Rückkehrer Sascha Thielen strahlte seine gewohnt sichere Spielweise über 90 Minuten aus und sorgte auch für die nötige Ordnung in der Abwehrreihe.

Nach der Halbzeit ging es so weiter wie die erste Halbzeit aufgehört hatte. Einige gute Chancen wurden leider reihenweise zu leichtfertig vergeben. In der 70. Minute kam Sascha Marx im 16er zu Fall und der Schiedsrichter verwies folgerichtig auf den Elfmeter-Punkt! Gewohnt cool verwandelte unsere Nummer 11, Egon "die weiße Feder" Gansen, mit seinem dritten Treffer im zweiten Spiel!

Zehn Minuten vor Spielende konnte Sascha Marx sich nocheinmal von seinen Gegenspielern befreien und zum verdienten 3-0 Endstand einnetzen.

Es bleibt zu hoffen dass die Mannschaft auch in den kommenden Spielen so vollzählig auftreten kann und der ein oder andere Spieler wieder zurück zur Mannschaft kehrt um die gewünschte erfolgreiche Saison zu spielen!