Das Spiel auf dem Daleidener Hartplatz stand wieder einmal unter dem Zeichen unserer großen Verletzungssorgen. Chef-Trainer Josef Scholtes musste auch dieses Mal mehrere Ausfälle kompensieren.
Als Lichtblick ist die Rückkehr des nach langer Verletzungspause wieder genesenen Außenbahnspezialisten Martin Fandel, der am Sonntag zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen konnte und so den 13-Mann Kader komplettierte.
Trainer Scholtes musste die gegen Körperich siegreiche Elf auf 2 Positionen verändern. Für den in den letzten Wochen stark haltenden Oliver Fuchs stand Winfried Heinen zwischen den Pfosten und Sascha Marx rückte für Sebastian Mosbacher neben Mathias Scholtes in die Doppel-6, da beide wieder im Kader der ersten Mannschaft standen.
So agierten wir wie gewohnt aus einem kompakten 4-4-2 gegen die offensiv starken Dasburger, die bisher immerhin schon 18 Tore für sich verzeichnen konnten.
Die Anfangsphase des Spiels war gezeichnet von den meist hohen Bällen auf die beiden kopfballstarken Dasburger Stürmer, die diese jedoch, aufgrund der aufmerksamen Verteidiger, nicht wirkungsvoll verwerten konnten.
Charakteristisch dafür kassierten wir das Gegentor nach einer Standartsituation. Die in der 10. Minute hereingeschlagene Ecke konnte nicht weit genug geklärt werden und fand schließlich im Kopf eines gegnerischen Stürmers einen dankbaren Abnehmer.
Infolge dessen entwickelte sich ein offes Spiel. Vor allem Sascha Marx machte der gegnerischen Hintermannschaft mit seinen Dribblings zu schaffen und konnte oft nur mit einem Foulspiel gehalten werden.
Der Ball lief rund bei uns, doch nach mehreren schönen Ballstafetten endete der Spielzug meist mit einem ungenauen Abschluss oder der entscheidende Pass in die Spitze kam nicht an.
Auch die Dasburger, die sich mittlerweile lediglich noch aufs Kontern beschränkten, fanden immer wieder in der sicher stehenden Manndeckung der Hintermannschaft ihren Meister.

Etwa in der 30. Minute gelang es dann Mittelfeldmotor Mathias Scholtes bis zur Grundlinie vorzustoßen und von dort in den gegnerischen 16er einzudringen. Seine präzise flache Hereingabe fand schließlich den Fuß von Egon „Ravanelli“ Gansen, der sich in alter Torjägermanier diese Chance nicht nehmen ließ und zum 1:1 Pausenstand traf.

Trainer Josef Scholtes verlangte von seiner Mannschaft in der Pause aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen und einfacher zu spielen.
Die zweite Halbzeit sollte jedoch nur noch wenig mit spielerischem Glanz zu tun haben. Auf dem staubigen und trockenen Ascheplatz entwickelte sich nun ein wahrer Schlagabtausch. Eine rustikalere Spielweise, vor allem vom Gegner, prägte nun das Geschehen. Auch der Schiedsrichter schien von diesem plötzlichen, vor der ersten Halbzeit durchweg fairen Spiel, beeindruckt und zeigte nach einem absolut fairen Abblocken des Balls durch Sascha Thielen und einer hollywoodreifen Showeinlage des „Gefoulten“ auf den Elfmeterpunkt.
Den unpräzise geschossenen Strafstoß konnte Torwart Heinen noch abwehren, doch beim Nachschuss war er machtlos und so mussten wir erneut einem Rückstand hinterherlaufen.
Das Spiel wurde immer hitziger. Grätschen, Unsportlichkeiten und Zeitspiel waren nun an der Tagesordnung.
Als Mathias Scholtes dann in der Schlussphase der hitzigen Partie im gegnerischen 16er zu Fall kam (auch die Zeitlupe konnte keine genaue Erkenntnis lieferen), zeigte der Schiedsrichter abermals auf den Punkt.
Der etatmäßige Schütze Egon Gansen überließ den fälligen Strafstoß dem stark aufspielenden Sascha Marx, der seine Leistung mit diesem Tor krönen sollte und konnte.
Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis wollten wir nun unbedingt den Sieg, doch ein Tor wollte uns nicht mehr gelingen, sodass es schließlich beim 2:2 blieb.

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